Donnerstag, 18. September 2008

Neues aus Trondheim


Dadaa ich melde mich zurück aus dem sonnigen Trondheim. Bis jetzt nur ZWEI Regentage. Is dass zu glauben.

Ich hab letztes Wochenende meinen ersten Cabintrip gemacht. Wir sind mit elf ERASMUS Studenten los zur Nico Koie. Die Nico Koie ist nach einem norwegischen Studenten benannt der im Zweiten Weltkrieg gestorben ist und mit seinem hinterlassenen Geld hat man dann die Hütte gebaut. Das Bild rechts ist die Koie. Die Umgebung ist sehr schon dort, auch wenn man im Winter mehr spass da hat, weil dann nämlich der ganze Sumpf drumherum zugefroren ist. Das hat das Wandern dort ein wenig schwer gemacht. Ich hab drei Paar Socken nass gemacht.
Soviel zu Wanderlust und so. Aber die Natur hat mich schon beeindruckt. Ich bin aber auch an meine Grenzen geraten. Der Weg zu Hütte dauert nämlich fünf Stunden. Die letzte Stunde davon sind wir im Dunklen gelaufen. Ich war so froh, endlich angekommen zu sein. Der nächste Trip wird defintiv enspannter. Ich hab meinen Outdoor manie damit ein bischen abgelegt.
Nächstes Wochenende werd ich mein Füsse hochlegen und nur chillen.
Im Labor läuft es im Moment auch gut. Ich hab sogar Zeit lustige Bilder im Labor zu machen. So wie dieses. Ich nenne es chemical romance. Man beachte den Ballon. Ansonsten besuche ich jetzt den Spielekklub Hexagon in Tronheim. Das ist ein Klub in dem jeden Mittwoch gespielt wird. Meisten irgendwelche Rollenspiele, Miniaturspiele oder Brettspiele. Es macht sehr viel Spass, zudem lerne ich ein wenig Norwegisch dort.

Sonntag, 7. September 2008

pfannekuchen schlacht


Heyho

lang ist es her, das ich gebloggt habe. Das lag aber nur daran das ich viel zu viel erlebt habe.
Diese Wochenende war Pfannekuchenessen. 150 Leute waren dabei. Die Studenten sind hier einfach besser organisiert. Hier gibt es einen Hochschulsportverein den NTNUI der sogar eine Hütte in der Bymarka unterhält. Dieses Wochenende war da ein riesiges Pfannekuchenevent, an dem man für umsonst so viele Pfannekuchen essen könnte, wie man wollte.
Da war ich natürlich dabei. Und es hat sich sehr gelohnt. Wir sind hier früh morgens mit anderen Pfannekuchenmitessern gestartet und von Berg zur Studenterhytta gelaufen. Der Weg dauert ungefähr drei Stunden und war nicht besonders spektakulär. Besonders deswegen, weil ich den Weg jetzt schon zum dritten Mal gelaufen bin. Um vier waren wir dann oben und haben uns erstmal nen Schlafplatz ergattert. Und dann wurde gegessen. Es gab unendliche viele Pfannekuchen. Die besondere Spezialität der Hytta ist die Pfannekuchen mit Zitronensaft und Zucker zu Essen. Ist sehr lecker, ich esse sie aber lieber mit Nutellla. mhhh!!! Nach ungefähr 10 Pfannekuchen war dann auch Schluss für mich. Danach sind wir auf den Grokallen und Sonnenuntergang bewundern. Das ist der Berg direkt neben der Hytta. Ich lass einfach mal die Bilder für sich sprechen. Nur eins: es war sehr sehr schön:





















Luisa aus Portugal und Thomas aus Aachen beim meditativen Sonnenuntergang schauen.

Am abend war dann Hüttengaudi. Viele Kartenspiele und viel Alkohol!!!!!!

Am nächsten Tag haben ich und Thomas mit französischer Unterstützung den höchsten Berg die Storheia in der Bymarka erklommen. Wir sind dabei etwas Offroad durch eine Sumpf gelaufen. Zwar haben wir nasse Füsse bekommen, dafür hatte wir einen echt schönen Weg abseits der Spazierwege. Hier ein paar Eindrücke. Das erste Bild ist der Blick von der Storheia auf die andere Seite des Fjords. Trondheim liegt ungefähr im Rücken.





Das hier sind komische Pflanzen und Pilze in den Mooren der Bymarka. Dort ist man besser mit Gummistiefeln unterwegs sonst bekommt man schnell nasse Füsse (so wie ich)









Hier eine Übersicht über Bymarka links der Grokallen Mitte das Moor und rechts ein riesiger See.